Nationale Gesellschaften

Das bestehen der nationalen Rotkreuzgesellschaften reicht zurück in das Jahr 1863, als in der Schweiz die erste Gesellschaft gegründet wurde. 1864 waren es bereits elf europäische Gesellschaften, 1868 kam die türkische hinzu (erster Schritt aus der christlich-abendländischen Tradition). Nach den beiden Weltkriegen nahm die Zahl der nationalen Gesellschaften rapide zu, so waren es 1914 31 und 1939 bereits 61 Gesellschaften. Nunmehr gibt es weltweit 178 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften.

Eine Hilfsgesellschaft gilt nur dann als Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft, wenn sie eine "doppelte Anerkennung" erfährt:

  1. durch die Regierung des eigenen Staates und
  2. durch das IKRK.

Die Aufgaben sind sehr vielfältig:

  • Suchdienst
  • Tätigkeiten zugunsten der Kriegsopfer
  • Verbreitung der Genfer Abkommen
  • Krankenpflege
  • Rettungsdienst
  • Blutspendedienst
  • Erste Hilfe Hilfe bei Unglücksfällen
  • Hilfe bei Katastrophen im In- und Ausland
  • Tätigkeiten des Jugendrotkreuz
  • Soziale Dienste
  • Gesundheitsdienste u.s.w.

1998 waren weltweit in den 178 nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaften mehr als 105,382.000 freiwillige Mitarbeiter tätig, zudem beinahe 300.000 hauptberufliches Personal angestellt. 234 Mio. Menschen wurden von der Organisation betreut.



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Österreichisches Rotes Kreuz - Freiwillige Rettung Innsbruck
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